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Ária: Wie lachend sie

Compositor: Wagner Richard

Ópera: Tristan und Isolde

Papel: Isolde (Soprano)

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ISOLDE
Den hab ich wohl vernommen,
kein Wort, das mir entging.
Erfuhrest du meine Schmach,
nun höre, was sie mir schuf.
Wie lachend sie
mir Lieder singen,
wohl könnt' auch ich erwidern
von einem Kahn,
der klein und arm
an Irlands Küste schwamm,
darinnen krank
ein siecher Mann
elend im Sterben lag.
Isoldes Kunst
ward ihm bekannt;
mit Heilsalben
und Balsamsaft
der Wunde, die ihn plagte,
getreulich pflag sie da.
Der »Tantris«
mit sorgender List sich nannte,
als Tristan
Isold' ihn bald erkannte,
da in des Müss'gen Schwerte
eine Scharte sie gewahrte,
darin genau
sich fügt' ein Splitter,
den einst im Haupt
des Iren-Ritter,
zum Hohn ihr heimgesandt,
mit kund'ger Hand sie fand.
Da schrie's mir auf
aus tiefstem Grund!
Mit dem hellen Schwert
ich vor ihm stund,
an ihm, dem Überfrechen,
Herrn Morolds Tod zu rächen.
Von seinem Lager
blickt' er her ---
nicht auf das Schwert,
nicht auf die Hand ---
er sah mir in die Augen.
Seines Elendes
jammerte mich! ---
Das Schwert --- ich liess es fallen!
Die Morold schlug, die Wunde,
sie heilt' ich, dass er gesunde
und heim nach Hause kehre,
mit dem Blick mich nicht mehr beschwere!

BRANGÄNE
O Wunder! Wo hatt' ich die Augen?
Der Gast, den einst
ich pflegen half?

ISOLDE
Sein Lob hörtest du eben:
»Hei! Unser Held Tristan« ---
der war jener traur'ge Mann.
Er schwur mit tausend Eiden
mir ew'gen Dank und Treue!
Nun hör, wie ein Held
Eide hält!
Den als Tantris
unerkannt ich entlassen,
als Tristan
kehrt' er kühn zurück;
auf stolzem Schiff,
von hohem Bord,
Irlands Erbin
begehrt' er zur Eh'
für Kornwalls müden König,
für Marke, seinen Ohm.
Da Morold lebte,
wer hätt' es gewagt
uns je solche Schmach zu bieten?
Für der zinspflicht'gen
Kornen Fürsten
um Irlands Krone zu werben!
Ach, wehe mir!
Ich ja war's,
die heimlich selbst
die Schmach sich schuf!
Das rächende Schwert,
statt es zu schwingen,
machtlos liess ich's fallen!
Nun dien' ich dem Vasallen!

BRANGÄNE
Da Friede, Sühn' und Freundschaft
von allen ward beschworen,
wir freuten uns all' des Tags;
wie ahnte mir da,
dass dir es Kummer schüf'?

ISOLDE
O blinde Augen,
blöde Herzen!
Zahmer Mut,
verzagtes Schweigen!
Wie anders prahlte
Tristan aus,
was ich verschlossen hielt!
Die schweigend ihm
das Leben gab,
vor Feindes Rache
ihn schweigend barg;
was stumm ihr Schutz
zum Heil ihm schuf ---
mit ihr gab er es preis!
Wie siegprangend
heil und hehr,
laut und hell
wies er auf mich:
»Das wär ein Schatz,
mein Herr und Ohm;
wie dünkt Euch die zur Eh'?
Die schmucke Irin
hol' ich her;
mit Steg' und Wegen
wohlbekannt,
ein Wink, ich flieg'
nach Irenland:
Isolde, die ist Euer!
Mir lacht das Abenteuer!«
Fluch dir, Verruchter!
Fluch deinem Haupt!
Rache! Tod!
Tod uns beiden!
Wie muss ich doch beklagen. Ada. Die Feen. WagnerGeliebter, komm!. Venus. Tannhäuser und der Sängerkrieg aus Wartburg. WagnerWelch' wunderbar Erwarten. Mariana. Das Liebesverbot. WagnerIch sah das Kind. Kundry. Parsifal. WagnerKennst du das Leid…O war dein Herz. Isabella. Das Liebesverbot. WagnerEuch Lüften, die mein Klagen. Elsa of Brabant. Lohengrin. WagnerO Sachs! Mein Freund. Eva. Die Meistersinger von Nürnberg. WagnerLiebestod (Mild und leise). Isolde. Tristan und Isolde. WagnerHojotoho!. Brünnhilde. Die Walküre. WagnerO musst du Hoffnung schwinden. Lora. Die Feen. Wagner
Wikipedia
Tristan und Isolde (em português, Tristão e Isolda) é uma ópera em três atos com música e libreto do compositor alemão Richard Wagner, baseada na lenda medieval contada por Gottfried von Strassburg. Foi composta entre 1857 e 1859 e estreada em Munique em 10 de junho de 1865, no Teatro da Baviera, sob regência do maestro Hans von Bülow.
Sua composição foi inspirada em Mathilde Wesendonck e Arthur Schopenhauer. Reconhecida internacionalmente como o ápice do repertório operístico de Richard Wagner, Tristan und Isolde destaca-se pelo uso de cromatismo, tonalidade, cor orquestral e suspensão harmônica. Sua partitura é um marco importante da música erudita moderna por apontar para a dissolução da tonalidade, cuja consequência é o atonalismo do século XX.
A ópera manteve um legado entre os compositores ocidentais e serviu de inspiração a músicos como Gustav Mahler, Richard Strauss, Karol Szymanowski, Alban Berg e Arnold Schoenberg. Avaliada retrospectivamente, a performance foi considerada como "o fim da harmonia convencional e a tonalidade."
Wagner compôs a ópera durante o período que passou na Suíça, quando se viu obrigado a deixar o seu cargo na Ópera de Dresde em 1849, uma vez que tinham ordenado sua detenção por ter participado da Revolução de Maio. O compositor deixou sua esposa, Minna Planer, em Dresde e fugiu para Zurique. Na cidade suíça conheceu, em 1852, o rico comerciante de seda, Otto Wesendonck, o qual o ajudou economicamente. Mathilde Wesendonck namorou o compositor à época. Ainda que Wagner estava trabalhando em seu épico Der Ring des Nibelungen, sentiu-se intrigado pela lenda medieval de Tristão e Isolda. À medida que a composição da obra ia progredindo em 1857 e 1858, sua complexidade aumentava.
A redescoberta da poesia germânica medieval produziu um grande impacto nos movimentos românticos na Alemanha em meados do século XIX. Há várias versões da tragédia Tristão e Isolda, a primeira remonta-se em meados do século XII, a versão de Gottfried von Strassburg teve uma enorme influência na literatura moderna alemã. Wagner escreveu o libreto baseando-se da história de Gottfried, do qual se inspirou na lenda medieval de Tristão, escrita em francês por Tomás da Inglaterra. Os compositores românticos encontraram nos romances medievais uma fonte de inspiração para argumentos de suas óperas. Muitos críticos, à época, consideraram que a obra de Wagner representava "o zênite da música ocidental"; por outro lado, uma banda musical, liderados por Eduard Hanslick classificou-a como "incompreensível".
Segundo sua obra autobiográfica, Mein Leben, Wagner decidiu dramatizar a lenda de Tristan und Isolde após o pedido de seu amigo Karl Ritter: